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L-Carnitin

Sportler sollten in jedem Fall darauf achten, dass sie ihrem Körper die richtigen Aminosäuren zuführen. Hier handelt es sich um die wichtigen kleinen Bestandteile der Eiweiße, die nicht nur für den Muskelaufbau von Bedeutung sind, sondern noch für viele weitere Prozesse im Körper. Gleichzeitig übernimmt die Aminosäure noch weitere wichtige Funktionen, an denen bereits seit Jahrzehnten geforscht wird.

Die Geschichte des L-Carnitins

Noch bis in die 1980er Jahre war L-Carnitin auch als Vitamin BT oder Vitamin T bekannt. Die Einschätzung, dass es sich wirklich um einen für den Körper essentiellen Nährstoff handelt, war aber falsch. In Wirklichkeit benötigt der Körper kaum L-Carnitin, welches von außen zugeführt wird. Dies liegt daran, dass er es auch selbst bis zu einem gewissen Grad herstellen kann. Um aber die positiven Auswirkungen, die daraus erwachsen können, noch mehr in den Vordergrund zu stellen, ist es doch hilfreich, den Körper in dieser Hinsicht zu unterstützen. Die L-Carnitin Nebenwirkungen sind dabei als gering einzuschätzen. Dies liegt daran, dass der Organismus den Nährstoff bereits kennt. Dadurch wird er nicht als ein Fremdkörper wahrgenommen, wodurch eine Immunreaktion in den meisten Fällen ausbleibt. Auch eine generelle Unverträglichkeit tritt in fast keinem Fall auf.

L-Carnitin als Fettburner

Zugleich steht L-Carnitin bei den Sportlern deshalb so hoch im Kurs, weil es eine Fettverbrennende Wirkung hat. Wer also mit L-Carnitin abnehmen möchte, schafft sich durch die Supplementierung bereits die passenden Voraussetzungen. Die Annahme, dass es sich hier aber um einen natürlichen Fettburner handelt, ist falsch. Stattdessen nimmt die Aminosäure die Funktion von einem sogenannten Biocarrier an. Dies bedeutet, dass mit der Hilfe des Stoffs Fettsäuren in die Mitochondrien gebracht werden. Dies sind in gewisser Weise die Kraftwerke der Zelle, die durch das Verbrennen der Nährstoffe Energie freisetzen. Ist nun der Gehalt an L-Carnitin im Körper gut, so führt dies dazu, dass bei körperlicher Anstrengung mehr Energie aus den Fetten gezogen werden kann. Im besten Fall können so die Pfunde purzeln, da die Energie im Training verwendet wird.

Sport als Auslöser

Auf der anderen Seite kann man tatsächlich sagen, dass es ohne die Funktion von L-Carnitin gar keine Fettverbrennung gäbe. Denn die Fettsäuren hätten gar nicht die Möglichkeit, in die Nähe der Mitochondrien zu gelangen, wo es möglich ist, Energie daraus zu ziehen. Doch auch der wirksamste Fettverbrenner kann nur dann seine volle Wirkung entfalten, wenn verschiedene sportliche Aktivitäten den entsprechenden Anlass dazu geben.

L-Carnitin im Sport

Nach den subjektiven Empfindungen von Sportlern sind die positiven Effekte von L-Carnitin also sehr deutlich zu spüren. Doch zugleich gilt es auf die verschiedenen Studien zu achten, welche einen Einfluss auf diese Faktoren haben. Eine besondere Studie wurde von Professor Krämer durchgeführt. Diese zeigt eindeutig eine Reduktion der sogenannten oxidativen Stressparameter. Durch die Zufuhr von L-Carnitin kommt es zu einer verbesserten Versorgung der Muskeln unter einer starken Belastung. Die Folgen davon sind unter anderem weniger Schmerzen in den trainierten Muskeln und weniger geschädigte Muskelfasern. Dies kann sich auch auf einen drohenden Muskelkater äußerst positiv auswirken. Davon profitieren zum einen wenig trainierte Menschen, bei denen es ansonsten sehr schnell zur Ausbildung von einem Muskelkater kommen kann. Auf der anderen Seite zeigt sich dieser Vorteil selbst bei Profisportlern, die so noch häufiger trainieren können, ohne den eigenen Körper zu überlasten.

Regeneration mit L-Carnitin

Zugleich wirkt L-Carnitin direkt bei den Kapillaren, die eine wichtige Rolle bei der Versorgung des Körpers mit Sauerstoff bieten. Gleichzeitig bietet sich der Vorteil, dass die Endprodukte des Stoffwechsels leichter aus den Zellen geschafft werden können. Dies ist auch deshalb so wichtig, weil dies ansonsten die Zellen schädigen könnte. Auch die Regeneration wird dadurch auf ein neues Level gehoben, was es möglich macht, in einer höheren Frequenz zu trainieren. Die Erholung scheint dabei durch die Aufrechterhaltung der L-Carnitin Konzentration und den dadurch verbesserten Blutfluss begünstigt zu werden. Erkenntnissen im Sport zufolge kann eine Nahrungsergänzung mit L-Carnitin im Bereich von etwa einem Gramm pro Tag als eine Art „Trainingsprogramm von Innen“ getestet werden. Am besten wäre es, den Nährstoff in diesem Fall etwa 30 Minuten vor dem Training zu sich zu nehmen, damit er in der Folge zur passenden Zeit zur Verfügung steht.

Die richtige Einnahme

Am Ende ist es wichtig, die richtige Menge an L-Carnitin zu sich zu nehmen. Wer glaubt, dass größere Mengen einen noch besseren Effekt bergen würden, täuscht sich. Denn ab einem gewissen Grad ist der Körper nicht mehr in der Lage, die Aminosäure aufzunehmen. Von diesem Moment an wird die zusätzliche Zufuhr einfach über den Urin ausgeschieden. Die richtige Einnahmemenge orientiert sich dabei stets am Körpergewicht eines Athleten.

Was ist L-Carnitin genau?

Es ist von großer Bedeutung, sich erst einmal vor Augen zu führen, um was für eine Substanz es sich dabei genau handelt. L-Carnitin ist für den Körper kein essentieller Nährstoff. Dies bedeutet, dass es für das Überleben nicht entscheidend ist, ob dem Körper nun ausreichend L-Carnitin zugeführt wird. Auf der anderen Seite kann der Körper den Stoff auch in den Zellen der Leber und den Nieren selbst synthetisieren. Eine wichtige Rolle spielen die Bausteine Lysin und Methionin. Gleichzeitig kann die Produktion von L-Carnitin im Körper dadurch gefördert werden, dass ausreichend Vitamin B6, Niacin, Vitamin C und Eisen zugeführt werden. Dies liegt daran, dass auch diese Substanzen an der Produktion der Aminosäure beteiligt sind.

L-Carnitin in Lebensmitteln

Gleichzeitig ist L-Carnitin nicht nur in Supplementen, sondern auch in verschiedenen Lebensmitteln enthalten. Gerade das Fleisch spielt dabei eine wichtige Rolle, in dem die Aminosäure in der höchsten Konzentration enthalten ist. Je dunkler das Fleisch ist, desto mehr L-Carnitin ist in der Regel auch darin enthalten. Ein gutes Beispiel ist dafür das Rindfleisch, welches als einer der wichtigen Hauptlieferanten ist. Zugleich kann mit dem L-Carnitin Liquid ein sehr wichtiger Teil dazu beigetragen werden, dass der Körper die Möglichkeiten voll ausnutzen kann. Damit ist es möglich, die gesundheitsfördernde Wirkung voll für sich in Anspruch zu nehmen.

Weitere positive Effekte

Auf der anderen Seite wird L-Carnitin auch in anderen Bereichen immer wieder eingesetzt. So verschreiben Ärzte die Aminosäure bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Symptome sich damit deutlich verbessern lassen. Andere positive Effekte bei Sportlern gehen dabei zu einem Teil auch auf individuelles Empfinden zurück. So sagen viele Sportler, dass sie nach der Einnahme von L-Carnitin mehr Luft bekommen, schneller schwitzen und das Training insgesamt leichter von der Hand geht. Wer intensiver trainiert, verbrennt am Ende auch dadurch mehr Fett. Die Supplementierung von L-Carnitin kann daher zugleich ein Weg sein, um effektivere Einheiten zu absolvieren