L-Carnitin im Sport

Nach den subjektiven Empfindungen von Sportlern sind die positiven Effekte von L-Carnitin also sehr deutlich zu spüren. Doch zugleich gilt es auf die verschiedenen Studien zu achten, welche einen Einfluss auf diese Faktoren haben. Eine besondere Studie wurde von Professor Krämer durchgeführt. Diese zeigt eindeutig eine Reduktion der sogenannten oxidativen Stressparameter. Durch die Zufuhr von L-Carnitin kommt es zu einer verbesserten Versorgung der Muskeln unter einer starken Belastung. Die Folgen davon sind unter anderem weniger Schmerzen in den trainierten Muskeln und weniger geschädigte Muskelfasern. Dies kann sich auch auf einen drohenden Muskelkater äußerst positiv auswirken. Davon profitieren zum einen wenig trainierte Menschen, bei denen es ansonsten sehr schnell zur Ausbildung von einem Muskelkater kommen kann. Auf der anderen Seite zeigt sich dieser Vorteil selbst bei Profisportlern, die so noch häufiger trainieren können, ohne den eigenen Körper zu überlasten.

Regeneration mit L-Carnitin

Zugleich wirkt L-Carnitin direkt bei den Kapillaren, die eine wichtige Rolle bei der Versorgung des Körpers mit Sauerstoff bieten. Gleichzeitig bietet sich der Vorteil, dass die Endprodukte des Stoffwechsels leichter aus den Zellen geschafft werden können. Dies ist auch deshalb so wichtig, weil dies ansonsten die Zellen schädigen könnte. Auch die Regeneration wird dadurch auf ein neues Level gehoben, was es möglich macht, in einer höheren Frequenz zu trainieren. Die Erholung scheint dabei durch die Aufrechterhaltung der L-Carnitin Konzentration und den dadurch verbesserten Blutfluss begünstigt zu werden. Erkenntnissen im Sport zufolge kann eine Nahrungsergänzung mit L-Carnitin im Bereich von etwa einem Gramm pro Tag als eine Art „Trainingsprogramm von Innen“ getestet werden. Am besten wäre es, den Nährstoff in diesem Fall etwa 30 Minuten vor dem Training zu sich zu nehmen, damit er in der Folge zur passenden Zeit zur Verfügung steht.

Die richtige Einnahme

Am Ende ist es wichtig, die richtige Menge an L-Carnitin zu sich zu nehmen. Wer glaubt, dass größere Mengen einen noch besseren Effekt bergen würden, täuscht sich. Denn ab einem gewissen Grad ist der Körper nicht mehr in der Lage, die Aminosäure aufzunehmen. Von diesem Moment an wird die zusätzliche Zufuhr einfach über den Urin ausgeschieden. Die richtige Einnahmemenge orientiert sich dabei stets am Körpergewicht eines Athleten.